Produkte brauchen Informationen und Medien

Ein Produkt wird selten nur durch Text beschrieben. Bilder zeigen Varianten und Details. Zeichnungen erklären Maße. Datenblätter und Anleitungen unterstützen Beratung und Anwendung. Damit diese Inhalte gemeinsam genutzt werden können, brauchen Produktdaten und Medien einen nachvollziehbaren Zusammenhang.

PIM steht für Product Information Management. Ein PIM-System organisiert strukturierte Produktinformationen wie Beschreibungen, Merkmale und Klassifikationen. Ein DAM-System kümmert sich um digitale Medien und deren Metadaten, Versionen sowie Bereitstellung.

Zuständigkeiten früh klären

Für eine belastbare Integration muss feststehen, welches System welche Informationen führt. Eine Artikelnummer kann aus dem PIM stammen, während Bildformat und Dateiversion im DAM verwaltet werden. Sprach- oder Marktzuordnungen benötigen möglicherweise eine Abstimmung zwischen beiden Systemen.

Diese Entscheidungen sollten vor der technischen Verbindung getroffen werden. Wenn zwei Systeme denselben Wert unabhängig ändern können, entstehen Konflikte. Ein gemeinsames Informationsmodell macht klar, wo Werte entstehen und in welche Richtung sie weitergegeben werden.

Ein typischer Ablauf

Ein Produktteam legt einen Artikel mit einer eindeutigen Kennung an. Bilder werden im DAM aufgenommen und diesem Artikel zugeordnet. Die Integration überträgt die benötigten Zuordnungen oder Medienverweise an das PIM. Von dort können Produktdaten und passende Medien in die vorgesehenen Kanäle gelangen.

Die genaue Umsetzung hängt von Ihrem PIM, Ihrem Shop und Ihren weiteren Systemen ab. Medien können als Dateien übertragen oder über geeignete Auslieferungswege referenziert werden. Beide Varianten haben Auswirkungen auf Aktualisierungen, Formate und Zuständigkeiten.

Fünf Fragen für Ihren Integrationsworkshop

Prüfen Sie außerdem Sonderfälle: Ein Bild kann mehreren Produkten zugeordnet sein. Ein Produkt kann je Markt unterschiedliche Medien benötigen. Und ein Medium kann auslaufen, während das Produkt weiter angeboten wird. Solche Situationen gehören in die fachliche Planung.

  • Welche Kennung verbindet Produkte und Medien eindeutig?
  • Welches System führt welche Metadaten?
  • Wie werden Varianten, Sprachen und Märkte abgebildet?
  • Wann wird eine Änderung weitergegeben und wie werden Fehler sichtbar?
  • Welche Medienformate und Zugriffsregeln benötigen die einzelnen Kanäle?

Mit vorhandenem Umfang beginnen

Eine vollständige Automatisierung aller Abläufe ist selten die Voraussetzung für einen guten Start. Zunächst kann ein klar abgegrenzter Kanal oder eine Produktgruppe genügen. Ein Test mit repräsentativen Inhalten zeigt früh, ob Zuordnung, Aktualisierung und Auslieferung funktionieren.

Agravity GlobalDAM bietet APIs und Integrationsmöglichkeiten. Zum Technologieumfeld gehören unter anderem ATAMYA und elytra. Gemeinsam prüfen wir, welcher vorhandene Connector Ihren Anwendungsfall abdeckt und welche Ergänzungen als Projektintegration geplant werden müssen.

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