Die Kostenfrage ist selten eindimensional

Bei der Entscheidung für oder gegen ein Digital-Asset-Management-System fällt der Blick zuerst auf die Lizenzkosten und hier schneidet eine einmalig erworbene On-Premise-Lizenz auf den ersten Blick oft günstiger ab als ein laufendes Cloud-Abonnement. Für eine belastbare Entscheidung reicht dieser eine Vergleichspunkt aber nicht aus. Ein DAM-System begleitet ein Unternehmen über Jahre, und in dieser Zeit entstehen Kosten an mehreren Stellen: nicht nur beim Kauf, sondern im laufenden Betrieb.

Sechs Kostenblöcke im Blick

Wer On-Premise- und Cloud-Betrieb seriös vergleichen will, sollte mindestens diese Positionen gegenüberstellen: Lizenzkosten, Implementierung, Hardware, IT-Personal, laufende Wartung und Schulungsaufwand.

Bei der reinen Lizenz liegt eine laufende Cloud-Subscription über die Vertragslaufzeit betrachtet häufig über dem, was eine einmalige On-Premise-Lizenz kostet. Bei den übrigen fünf Positionen dreht sich das Bild in der Praxis meist zugunsten der Cloud: Hardware muss nicht angeschafft, ausgetauscht oder redundant ausgelegt werden. Die Implementierung entfällt oder verkürzt sich, weil Infrastruktur und Betriebsumgebung bereits bereitstehen. Interne IT-Ressourcen werden nicht für Serverbetrieb, Patch-Management und Kapazitätsplanung gebunden. Laufende Wartung: Updates, Sicherheitspatches, Monitoring: ist beim Cloud-Betrieb im Regelfall im Abonnement enthalten statt eine separate Position im internen IT-Budget. Und der Schulungsaufwand für den Betrieb selbst (nicht für die Nutzung) sinkt, weil kein eigenes Serverwissen im Unternehmen aufgebaut werden muss.

Warum Cloud-native einen Unterschied macht

Der Unterschied zwischen Cloud und On-Premise wird zusätzlich von der Architektur bestimmt. Agravity GlobalDAM ist als cloud-native, API-first Plattform auf Microsoft Azure aufgebaut: Updates und neue Features werden automatisch und ohne separates Rollout-Projekt bereitgestellt, Ressourcen skalieren bei steigenden Zugriffszahlen automatisch mit, und der Betrieb selbst: Monitoring, Verfügbarkeit, technischer Support: liegt bei Agravity statt bei der eigenen IT-Abteilung. Auch Themen wie DSGVO-konforme Datenhaltung innerhalb der EU sind damit Teil des Betriebsmodells und keine zusätzliche Aufgabe für Ihr Unternehmen.

Das bedeutet nicht, dass On-Premise-Betrieb grundsätzlich die schlechtere Wahl ist für einzelne Unternehmen mit bestehender Infrastruktur, besonderen regulatorischen Vorgaben oder vorhandenem IT-Team kann eine On-Premise- oder dedizierte Single-Tenant-Lösung weiterhin sinnvoll sein. Genau dafür bietet Agravity mit dem Single-Tenant- und Enterprise-Modell eine dedizierte, isolierte Instanz als Alternative zur geteilten Multi-Tenant-Cloud an.

Was Sie für Ihr Unternehmen durchrechnen sollten

Wie stark sich der Unterschied zwischen Cloud und On-Premise in Euro niederschlägt, hängt von der Größe des Medienbestands, der Anzahl der Nutzer:innen und den bestehenden internen Prozessen ab: pauschale Zahlen helfen hier wenig. Auf unserer Preisseite finden Sie einen ROI-Rechner, mit dem Sie anhand eigener Annahmen (Asset-Anzahl, interne Personalkosten, Suchzeiten) eine erste Einschätzung für Ihr Unternehmen erstellen können.

Wenn Sie eine konkrete Einschätzung für Ihre Situation möchten, sprechen wir gerne unverbindlich darüber, wie sich Lizenz-, Betriebs- und Personalkosten in Ihrem Fall gegenüberstehen.